(Schriftliche Frage 07/0010)
Frage:
Hält die Bundesregierung eine Evaluierung â analog Risikomanagement â des Programms "Demokratie leben" fĂźr erforderlich, um Vorkommnisse, wie geschehen beim Bundesverband "Trans BVT", (https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2025/transverbanddistanziert-sich-von-mordaufrufen/), kĂźnftig zu vermeiden?
Antwort des Parlamentarischen StaatssekretaĚrs Michael Brand vom 10. Juli 2025:
âDemokratie leben!" wird seit der 1. FĂśrderperiode durch wissenschaftlich unabhängige Institute evaluiert. Dies gilt auch fĂźr die aktuelle 3. FĂśrderperiode. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wird die neue Bundesregierung eine unabhängige ĂberprĂźfung dieses Programms in Bezug auf Zielerreichung und Wirkung veranlassen. Auf Basis der Ergebnisse werden weitere MaĂnahmen fĂźr rechtssichere, altersunabhängige Arbeit gegen Extremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit geprĂźft.
Das Bundesministerium fĂźr Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Bundesverband Trans* e. V. unmittelbar nach Bekanntwerden der ĂuĂerungen zur Stellungnahme aufgefordert. Der Verband hat sich Ăśffentlich und deutlich von jeglicher Form von Gewalt distanziert und klargestellt, dass die ĂuĂerungen nicht im Auftrag des Bundesverband Trans* e. V. erfolgten und in keiner Weise die Position oder Perspektive des Verbands darstellen [https://www.bundesverband-trans.de/statement-ausserungeneine_rehemaligen-mitarbeiter_in/]. Die betreffende Person ist seit dem 1. Februar 2025 nicht mehr fĂźr den Bundesverband Trans* e. V. tätig.