Berlin, 20. August 2026. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen sind in dieser Woche auf rund 3,3 Prozent gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Gleichzeitig wachsen die Steuereinnahmen von Bund und Ländern nur schwach. Im Juli betrug der Zuwachs lediglich 0,8 Prozent. Bei den reinen Bundessteuern gingen die Einnahmen sogar um fast acht Prozent zurück. Ökonomen warnen deshalb vor steigenden Finanzierungskosten und einer wachsenden Gefahr einer Staatsschuldenkrise.
Hierzu teilt der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk mit:
„Die Bundesregierung bekommt jetzt die Quittung für ihre verantwortungslose Schuldenpolitik. Wenn die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren steigen und die Steuereinnahmen gleichzeitig kaum noch wachsen, ist das kein kleines finanzpolitisches Problem, sondern ein ernstes Warnsignal.
Clemens Fuest fordert völlig zu Recht eine Strategie zur Senkung der Staatsausgaben. Doch genau dazu ist diese Bundesregierung offensichtlich nicht bereit. Statt endlich Prioritäten zu setzen, werden Milliarden verteilt, neue Schulden aufgenommen und die Bürger immer weiter belastet. Das ist keine solide Finanzpolitik, sondern staatliche Verschwendung auf Kosten der kommenden Generationen.
Die AfD-Fraktion steht für einen anderen Kurs. Wir wollen einen schlanken und handlungsfähigen Staat, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert, Steuergeld verantwortungsvoll einsetzt und Bürger sowie Unternehmen entlastet. Wachstum entsteht nicht durch immer neue staatliche Ausgabenprogramme, sondern durch wirtschaftliche Freiheit, Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen.
Wer jetzt trotz steigender Zinsen weiter Schulden anhäuft, handelt grob fahrlässig. Die Bundesregierung muss endlich den Rotstift ansetzen, statt immer tiefer in die Tasche der Steuerzahler zu greifen. Deutschland braucht keine Politik des Weiter-so, sondern einen klaren finanzpolitischen Kurswechsel.“